03.03.2018

Landesprojektförderung ‚Blühende Naturparke‘: Mehr Lebensraum für bedrohte Insekten

Mit dem neuen Projekt ‚Blühende Naturparke‘ wird anhand der Naturparke gezeigt, was Städte, Gemeinden, Unternehmen und jede Bürgerin / jeder Bürger für den Erhalt der biologischen Vielfalt in unserem Land tun können. Das Land unterstützt die ‚Blühenden Naturparke‘ in den kommenden zwei Jahren mit insgesamt 370.000 Euro“ aus dem Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt; davon sollen zwei Personalstellen sowie die Weiterentwicklung des Projekts finanziert werden.

Zu den Projektzielen gehört auch, in der Bevölkerung noch mehr Verständnis für den Nutzen von Bienen, Schmetterlingen und Co. zu wecken: Ohne die große Leistung der Insekten klappt die Bestäubung von Obst und Gemüse nicht.

Leider sind die Artenvielfalt bei den Wildblumen und auch die Vielfalt der Insekten in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Seit Mitte der 1980er Jahre ist die Zahl der Fluginsekten um bis zu 75 Prozent gesunken - ein Grund ist das Verschwinden vieler blumenbunter Flächen. Daher müssen mehr blütenreiche Wiesen mit einer großen Vielfalt an Wildblumen als Nektarquelle geschaffen werden; das ist auch die Meinung der Imker.

Das „Forum Bienenweide“ zeigt, wie eine Beteiligung von jedermann und jeder Frau geht: Neben Gemeinden und Kreisen, die Flächen zur Verfügung stellen können, ist das aktive Mitmachen von Betrieben und Privatpersonen gefragt: Man / frau kann die finanzielle Unterstützung sogenannter Blumenwiesenpatenschaften übernehmen und jede-r kann im eigenen Garten Samen für heimische Wildblumen aussäen, darunter Margerite, Acker-Stiefmütterchen, Weiße Lichtnelke, Nachtviole, Acker-Witwenblume und Schwarze Flockenblume.

Für die Aussaat eignet sich die Zeit von März bis Mai und alle Beteiligten schaffen damit bessere Lebensbedingungen für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co.

Der Clou: Die richtige Saatmischung kann man / frau kostenlos (zzgl. Versandkosten) als Naturpark-Samentütchen (reicht für rund einen Quadratmeter) online im Naturparkshop bestellen.

Hier der Link zum Naturpark-Online-Shop: naturparkschwarzwald.de/shop/products/shop-suche

Weitere Informationen zum Projekt „Blühende Naturparke“ und zum „Forum Bienenweide“: www.naturparkschwarzwald.de/gruene_projekte/bluehender_naturpark/

29.01.2018

Landesnaturschutzpreis ‘18: Hummel, Has‘ und Salamander - Vielfalt geht nur miteinander

In diesem Jahr wird der Naturschutzpreis der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg zum 19. Mal vergeben (Bewerbungsschluss: 1. August 2018). Der Preis ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird in der Regel unter mehreren Initiativen aufgeteilt. Es können sich Verbände, Vereine, Gruppen, Einzelpersonen sowie Schulen und Kindergärten in Baden-Württemberg mit einem laufenden oder bereits abgeschlossenen Projekt rund um die biologische Vielfalt um den Naturschutzpreis bewerben. Ausgezeichnet werden Initiativen und Aktivitäten, die sich in besonderer Weise für den Erhalt der Arten und Lebensräume im Land engagieren.

Die biologische Vielfalt stellt die Basis des menschlichen Lebens dar: Nahrung, Rohstoffe, Medizinprodukte, Klimaregulierung, Erholung gelten als wichtige Beispiele für den großen Nutzen, den wir alle aus der Vielfalt der Arten und Lebensräume schöpfen. Daher sollte sich jede-r aktiv einbringen, um den weiteren Rückgang der biologischen Vielfalt zu verhindern. Gefragt sind innovative Projektideen zu Wald, Gewässer, Landwirtschaft oder Siedlungs-gebieten; das können beispielsweise Patenschaften für Lebensräume und Arten, eine kreative Öffentlichkeitsarbeit oder gezielte Bildungsmaßnahmen sein.

Unter allen Bewerberinnen und Bewerbern wird eine Fachjury nach den Kriterien

- Nutzen für die biologische Vielfalt,

- Engagement,

- Innovation,

- Modellcharakter,

- Nachhaltigkeit und

- Einbindung der Bevölkerung

die Preisträger 2018 auswählen, mit offizieller Preisverleihung dann im Frühjahr 2019.

Weitere Informationen und Details:

www.naturschutz.landbw.de/servlet/is/78836/ bzw. Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg, Kernerplatz 9, 70182 Stuttgart

27.11.2017

Baden-Württemberg: PLATZ EINS bei ERNEUERBAREN ENERGIEN

Die Berliner ‚Agentur für Erneuerbare Energien‘ hat kürzlich die Ergebnisse der Studie „Bundesländervergleich Erneuerbare Energien 2017“ vorgestellt. Das Gesamtranking weist Baden-Württemberg auf dem ersten Platz aus und bestätigt damit die Energie- und Klimaschutzpolitik des Landes, wozu u. a. ein Landesklimaschutzgesetz, ein Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept sowie ein (bundesweit einzigartiges) Erneuerbare-Wärme-Gesetz gehören. Aber die besagte Studie, die auf (etwas überholte) Zahlen des Jahres 2015 basiert, zeigt auch Bereiche, in denen das Land Nachholbedarf hat und sich weiter verbessern muss, so beim Ausbau der Windkraft. Hier ist im Länd’le allerdings zwischenzeitlich schon einiges geschehen: Im Jahr 2016 wurden in Baden-Württemberg insgesamt 120 neue Windenergieanlangen aufgestellt und für 2017 sollen es sogar noch mehr neue Inbetriebnahmen werden.

Weitere Details siehe hier angefügte PDF zum Download und / oder unter:

www.unendlich-viel-energie.de/bundeslaendervergleich-erneuerbare-energien-2017

um.baden-wuerttemberg.de/de/energie/erneuerbare-energien/

15.11.2017

„DIGITAL@BW“

Mit dem jetzigen Startschuss für die Digitalisierungsstrategie „digital@bw“ ist Umsetzung von 67 Leuchtturmprojekten in Baden-Württemberg verbunden; „digital@bw“ soll lt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann eine Antwort auf das „Silicon Valley“ sein. Die Landesregierung (inkl. Digitalminister) zählt Digitalisierung zur ihren Kernaufgaben und gibt dafür 265 Mio Euro in den nächsten zwei Jahren aus. Außerdem werden in 2018 / 2019 weitere 210 Mio. Euro in den Breitbandausbau investiert.

Im Mittelpunkt der ersten digitalen Agenda Baden-Württembergs stehen die Menschen im Land. Die einzelnen Projekte sollen den Menschen den Nutzen der Digitalisierung ganz konkret zeigen: im Familienleben, in der Aus- und Weiterbildung, bei der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum, in der Verwaltung und bei der Mobilität: Ein landesweites Online-Ticket-System hat bspw. das Ziel, den Öffentlichen Personennahverkehr einfacher zu machen. Insgesamt möchte man Baden-Württemberg vom Autoland Nummer 1 zum Mobilitätsland Nummer 1 weiterentwickeln, wobei Datensicherheit und Datenschutz bei allen Projekten einen gehobenen Stellenwert haben sollen.

Weitere Informationen in der als PDF beigefügten Digitalisierungsstrategie des Landes oder jeweils unter:

www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesweite-digitalisierungsstrategie-startet-mit-67-leuchtturmprojekten/

www.digital-bw.de

30.09.2017

WETTBEWERB DES LANDES ZU BIO-MUSTERREGIONEN

Mit der Einführung von Bio-Musterregionen will die Landesregierung die Wertschöpfung bei Bio-Lebensmitteln stärken. Interessierte Regionen mit guten Ideen und schlüssigen Konzepten können sich an dem dazu ausgeschriebenen Landeswettbewerb beteiligen und Unterstützung beim Regionalmanagement erhalten. Seit dem 1. August läuft die Bewerbungsfrist für die Ausschreibung Bio-Musterregionen Baden-Württemberg; sie endet am 30. November 2017.

08.07.2017

Umweltgerechte Entsorgung von Altmedikamenten über den Restmüll

Die durchgängige Entsorgung alter oder nicht mehr benötigter Medikamente über die Restmülltonne ist ein Beitrag zum Umweltschutz. Auf diese Weise werden Arzneimittelreste verbrannt und vernünftig entsorgt, so dass unsere Umwelt - vor allem unsere Gewässer und die Lebenswelten darin - nicht noch zusätzlichen Belastungen durch medizinische und pharmazeutische Wirkstoffe ausgesetzt wird. Dem geht natürlich ein grundsätzlich verantwortungsvoller Umgang mit Medikamenten und deren Einnahme voraus. Zum Nachlesen: Das (mehrsprachige) Faltblatt unseres Ministeriums für Umwelt-, Klima- und Energiewirtschaft gibt einen zusammenfassenden Überblick zur richtigen Entsorgung von Arzneimittelresten:

um.baden-wuerttemberg.de/de/service/publikation/did/arzneimittel-richtig-entsorgen-gewaesser-schuetzen/

08.07.2017

Europäische Bürgerinitiative: 1,3 Mio. Unterschriften gegen das Ackergift Glyphosat

Mehr als 100 Umweltorganisationen aus ganz Europa haben die schnellste Europäische Bürgerinitiative (EBI) aller Zeiten auf die Beine gestellt und 1,3 Mio. Unterschriften für das Verbot des Ackergiftes Glyphosat zusammengetragen; auch Bürgerinnen und Bürger aus Walzbachtal haben sich - u. a. organisiert über unseren Ortsverband - beteiligt.

Dieses Pestizid, das von der Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation als "wahrscheinlich krebserregend" einstuft ist, wird vom Agrar-Konzernriesen Monsanto hergestellt und der will ein Verbot von Glyphosat mit allen Lobby-Mitteln verhindern. Das zeigt wieder einmal Wirkung, denn vermutlich wird die EU-Kommission in den nächsten Wochen vorschlagen, die Lizenz für Glyphosat um bis zu zehn Jahre zu verlängern, auch wenn dieser Allesvernichter schon jetzt viele unserer Wiesen und Felder vergiftet hat.

Die deutsche Bundesregierung hat sich bisher bei diesen Abstimmungen enthalten, was einer Absage von Glyphosat gleich kommt. Die 1,3 Mio. Unterschriften werden demnächst bei den europäischen Behörden offiziell eingereicht, mit der Forderung das Ackergift Glyphosat zu verbieten.

29.05.2017

Generationenaufgabe: Erhalt der Artenvielfalt im Land

Anlässlich des Internationalen Tages der biologischen Vielfalt am 22.5.17 hat unser grüner Ministerpräsident daran erinnert, dass der Erhalt der Artenvielfalt (Biodiversität) auch in Baden-Württemberg eine große Herausforderung ist, die als Generationenaufgabe konsequent angegangen werden muss.

Forschungsergebnisse (u. a. des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart) unterstreichen den Ernst der Lage beim schnell voranschreitenden Schwund der Artenvielfalt für Baden-Württemberg: Bei uns gelten mittlerweile etwa 40 Prozent der ca. 50.000 wildlebenden Tier- und Pflanzenarten als gefährdet. Zu den Ursachen gehören fortschreitender Flächenverbrauch, Verschmutzung der Lebensräume, Überdüngung, der flächendeckende Einsatz von Ackergiften wie GLYPHOSAT (siehe: Infos über Gegenaktionen hier auf unserer Homepage). Wenn immer mehr Arten an den Rand des Aussterbens gedrängt werden, dann betrifft das auch uns Menschen im Land, wie die Situation unserer heimischen Insektenarten zeigt. Durch ein verstärktes Insektensterben geht die Bestäubung vieler Nutzpflanzen und auch der hiesigen Streuobstwiesen verloren; außerdem wird vielen anderen Tierarten langfristig damit die Nahrungsgrundlage entzogen.

Ergänzung: Der Internationale Tag der biologischen Vielfalt erinnert an die Vereinbarung über die biologische Vielfalt aus dem Jahre 1992. Dieses Abkommen ist mit über 190 Vertragsstaaten eines der wichtigsten der Vereinten Nationen. Auch Baden-Württemberg sieht sich den Zielen des Abkommens verpflichtet und hat mit der Naturschutzstrategie des Landes einen umfangreichen Maßnahmenkatalog erarbeite, für ein durchgängiges Miteinander von Mensch und Natur in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Zum Downloaden und Nachlesen:

- aktueller Bericht (2016) zur Lage der Natur in Baden-Württemberg

- bisherige Umsetzungsschwerpunkte der Naturschutzstrategie 2016

12.05.2017

Europaweite Initiative von Bürgerinnen und Bürgern zum Schutz von Mensch und Umwelt vor dem Ackergift Glyphosat

In Mai / Juni gibt es europaweite Aktionstage der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) für ein Verbot des umweltgefährdenden und gesundheitsschädigenden Ackergiftes Glyphosat:

Glyphosat ist das meist verwendete Pestizid der Welt, obwohl es

- die Artenvielfalt zerstört und Vögeln sowie Schmetterlingen, Bienen und anderen Insekten den Lebensraum nimmt,

- für uns Menschen wahrscheinlich krebserregend ist.

Immer wieder gelingt es den großen Chemiekonzernen und ihrer Lobby, Einfluss auf die EU zu nehmen und ein notwendiges Verbot des Ackergiftes Glyphosat zu verhindern. Ihre Profitgier bedroht die Vielfalt unserer Tierarten, schädigt unsere Umwelt und unsere eigene Gesundheit.

Die Europäische Bürgerinitiative setzt sich zum Schutz von Mensch und Umwelt für ein Verbot von Glyphosat ein. Europaweit sollen bis zum 15.6.17 1 Mio. Unterschriften zusammenkommen; auch wir sind ein Teil dieser europaweiten Kampagne. Machen Sie also mit! Gemeinsam treten wir der Lobbymacht entgegen; zusammen werden wir das Glyphosat-Verbot schaffen!

Flugblatt und Unterschriftsformulare (Rückseite des Flugblatts) kann jede-r bei uns als PDF herunterladen, auch für die Familie und den (erweiterten) Freundeskreis, um sie dann ausgefüllt per Post an die Adresse der EBI in Berlin zu versenden: WeMove Europe, Planufer 91, D-10967 Berlin). Das Mitmachen ist auch online möglich, alles weitere unter: stopglyphosate.org/de/

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN OV Walzbachtal

12.05.2017

Europaweite Initiative von Bürgerinnen und Bürgern zum Schutz von Mensch und Umwelt vor dem Ackergift Glyphosat

03.05.2017

Anteile erneuerbarer Energien steigen im „grünen Länd’le“ weiter an

  • BaWue-Erneuerbare Energien 2016 vorlaeufige-Abschaetzungen 04-2017.pdfDer Anteil von erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Baden-Württemberg beträgt aktuellen Schätzungen zufolge mittlerweile rd. 25 %. Ihr Anteil am End¬energie-verbrauch liegt bei fast 14 Prozent. Diesem positiven Ausbautrend stehen allerdings kaum Fortschritte bei der Energieeinsparung gegenüber.

19.03.2017

Andrea Schwarz (Bündnis‘90/Die Grünen), Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Bretten, eröffnet ihr Büro in Bretten. - Bürgersprechstunden auch direkt im Walzbachtal -

„Genau ein Jahr nach der Landtagswahl erschien mir ein guter Zeitpunkt dafür zu sein“, sagte Andrea Schwarz zu Beginn der Veranstaltung, zu der am Montag, den 13. März 2017, über 30 geladene Gäste sowie Passantinnen und Passanten in die Fußgängerzone nach Bretten kamen. Neben zahlreichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Nachbarkommunen waren auch die grünen Landtagsabgeordneten Stefanie Seemann (Enzkreis) und Barbara Saebel (Ettlingen) sowie der Bundestagskandidat der Grünen für den Wahlkreis Karlsruhe-Land Pascal Haggenmüller anwesend.

„Ich weiß noch genau, wie es sich damals angefühlt hat. Wir haben am Wahlabend auf die Ergebnisse gewartet. Erst mit der letzten Gemeinde war klar: Wir haben das Direktmandat!“, so Schwarz. Die Grünen im Wahlkreis Bretten, zudem auch die Gemeinde Walzbachtal gehört, hatten bisher noch nie ein Landtagsmandat errungen. Die Freude am Wahlabend war umso größer. Doch damit begann erst die Arbeit für Schwarz. „Es ist schwer in einigen Worten nachzuerzählen, was politisch in diesem Jahr alles passiert ist. Die erste grün-schwarze Landesregierung stellt uns alle vor große Herausforderungen. Wir arbeiten alle sehr bemüht daran, grüne Inhalte in die Koalition einzubringen und dafür Zustimmung beim Koalitionspartner zu finden. Besonders freut mich, dass die Gemeinschaftsschule auch weiterhin von der Landesregierung gestärkt und gewürdigt wird.“

Einen wesentlichen politischen Schwerpunkt sieht Schwarz in ihrer Wahlkreisarbeit. „Ich möchte Ansprechpartnerin für die Menschen von Sulzfeld im Kraichgau bis Eggenstein-Leopoldshafen am Rhein sein, dafür ist dieses Büro als Anlaufpunkt für meine politische Arbeit enorm wichtig. Hier arbeitet meine Wahlkreismitarbeiterin, hier können sich Menschen vor Ort über meine Arbeit informieren, hier kommen wir ins direkte Gespräch.“ Und auch für jene, die nicht mobil genug sind ins Wahlkreisbüro nach Bretten zu kommen, möchte Schwarz Ansprechpartnerin sein: per Mail, per Telefon oder in den regelmäßigen Bürgersprechstunden in den verschiedenen Rathäusern vor Ort im ganzen Wahlkreis.

„Die Politik hat sich in den letzten Jahren verändert. Wir müssen als Politikerinnen und Politiker uns heute mehr denn je anstrengen, Menschen zu erreichen. Ich möchte dabei mit positivem Beispiel vorangehen“, so Schwarz. Stolz ist die Abgeordnete auf ihre noch unvollständige Büroeinrichtung. „Ich lege großen Wert auf die faire Herstellung und Beschaffung von Möbeln. Lieber warte ich noch einen Monat und finde ein gutes Second-Hand-Sofa als voreilig eine neue Ledercouch zu kaufen.“ Die nächste Sprechstunde von Andrea Schwarz für Bürgerinnen und Bürger im Walzbachtal findet am Montag, den 3.4.2017 von 16 bis 18 Uhr im 1. OG des Rathauses, Wössinger Straße 26-28, statt. Es besteht die Möglichkeit, Anliegen und Anregungen, aber auch Kritik vorzutragen, um sie mit Andrea Schwarz zu besprechen. Zur Vermeidung von Wartezeiten, bitte Anmeldung per Telefon oder per E-Mail: E-Mail: andrea.schwarz@gruene.landtag-bw.de

18.03.2017

Kurzinfo zum Bundesverkehrswegeplan 2017

Baden-Württemberg hat im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) den Zuschlag für 117 Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von rund 9,5 Milliarden Euro erhalten. Auf einer Straßenbaukonferenz am 7.3. 2017 präsentierte der Verkehrsminister die Umsetzungskonzeption. Der auf dem BVWP aufsetzende und vom Bundestag im Dezember beschlossene Bedarfsplan 2016 ist die Grundlage für die Entwicklung der Bundesfernstraßen bis ins Jahr 2030. Dieser Bedarfsplan 2016 des Bundes enthält aber keine Priorisierung, in welcher Reihenfolge die vordringlichen Maßnahmen geplant und gebaut werden sollen. Das Land will nun in einem transparenten und fachlichen Verfahren die insgesamt 140 Planungsprojekte in eine Reihenfolge bringen und Schritt für Schritt abarbeiten. Es sollen zuerst die wirtschaftlichsten Projekte dort umgesetzt werden, wo die Belastungen am schlimmsten sind. Lt. Umsetzungskonzeption müssen zunächst die zahlreichen laufenden und noch nicht fertiggestellten Projekte des Bedarfsplans 2004 abgearbeitet werden. Zugleich werden die darüber hinaus bereits begonnenen Planungen mit Hochdruck weiter betrieben. Schließlich wird in den kommenden Monaten eine Priorisierung für die noch zu planenden restlichen Projekte aus dem Vordringlichen Bedarf durchgeführt. Zu den Maßnahmen der 1. Stufe gehören einerseits 27 Projekte (Investitionsvolumen 1,3 Mrd. €), die sich im Bau befinden oder in unmittelbarer Bauvorbereitung (grüne Farbe) und andererseits 46 Projekte (Investitionsvolumen 4,3 Mrd. €), die bereits in der Planung sind (blaue Farbe); sie sollen die verfügbaren Ressourcen zuerst binden. Als Umsetzungszeiträume nennt das Land ein Zielszenario von 10,6 Jahren (nach bisherigem Status Quo: 18,4 Jahre). Für Planungsprojekte der zweiten Stufe ist zunächst vorgesehen, die Bewertungsergebnisse des BVWP zu übernehmen und durch landespezifische Kriterien zu ergänzen, um jeweils sowohl die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit als auch die Dringlichkeit zu berücksichtigen. Zu den landesspezifischen Kriterien gehören der Verkehrsfluss, die Verkehrssicherheit, die Lärm- und Schadstoffbelastung, die Nachhaltigkeit und die Erhaltungszustände. Voraussichtlich im Herbst 2017 wird das Land in einer öffentlichen Veranstaltung über die Ergebnisse der Umsetzungskonzeption informieren.

18.03.2017

Kurzinfo zum Bundesverkehrswegeplan 2017

URL:http://gruene-walzbachtal.de/informatives/